Berlin, März 2026
Wirschaftssenatorin Franziska Giffey zu Besuch beim Produktionsstandort Klosterfrau Berlin



Quelle: Klosterfrau Group
Im Rahmen der aktuellen „Made in Berlin“-Tour besuchte Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey die Klosterfrau Berlin GmbH, den größten Produktionsstandort der Klosterfrau Group. Während der Tour besucht sie Projekte und Initiativen vor Ort, um mit Betrieben und Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Das gemeinsame Ziel besteht darin, den Standort Berlin als führenden Innovations- und Produktionsstandort für die Pharma- und Biotechindustrie auszubauen.
Im Rahmen der Berliner Pharmagespräche, welche bereits im Januar 2025 starteten, wurde die „Berliner Erklärung: Zukunft Pharma“ unterzeichnet. Durch Investitionsförderung in Produktion, Forschung und Entwicklung, Sicherung sowie Gewinnung von Fachkräften und Verbesserung der Standortbedingungen inklusive Infrastruktur und Abbau regulatorischer Hürden, soll Berlin zu einem führenden Innovations- und Produktionsstandort werden. Schwerpunkt der Gespräche sind dabei unter Anderem Nachhaltigkeit, Standortentwicklung und Verbesserung des regulatorischen Rahmens.
Klosterfrau Berlin GmbH als ein zentraler Produktionsstandort
Klosterfrau ist seit über 55 Jahren in Berlin verwurzelt und in den letzten Jahrzehnten hat sich die Klosterfrau Berlin GmbH zu einem integrierten Pharma-Industriestandort entwickelt. Heute produzieren wir auf 45.000 Quadratmetern medizinische Lutschtabletten, flüssige Arzneiformen sowie sterile Einwegspritzen nach strengsten GMP- und FDA-Richtlinien (Good Manufacturing Practice & Food and Drug Administration). Nachhaltige Produktion sowie Innovationen in neue Technologien sind Themen, die die Mitarbeitenden bei Klosterfrau Berlin antreiben.
Um bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen, investiert die Klosterfrau Group innerhalb von vier Jahren ca. 60 Millionen € in den Neubau von modernen Produktionsanlagen am Standort Berlin. Die Anlagen zeichnen sich durch innovative Nachhaltigkeitstechniken zur Energieeinsparung, -effizienz und -rückgewinnung aus. Als erstes Teilprojekt nahm im Juni 2025 das neue Spritzenwerk als hochautomatisierter Sterilbetrieb mit 1200 m² Reinraumfläche für innovative vorgefüllte Spritzensysteme die Produktion auf. Die Eröffnung des Neubaus „medizinische Lutschtabletten“ folgt zwei Jahre später. Anfang 2027 soll ein neues Werk für die Herstellung und Verpackung von medizinischen Bonbons in Betrieb genommen werden.



Quelle: Klosterfrau Group



Quelle: Klosterfrau Berlin
Besonders wertvoll an dem Besuch der Senatorin Giffey, war der fachliche Austausch rund um Innovation und Produktion. Während der Führung über das Werksgelände erhielt Sie unter anderem Einblicke in die Produktionsräumlichkeiten des Bonbonwerks, wo die Hartkaramellen hergestellt werden. Die Klosterfrau Berlin GmbH freute sich sehr, der Senatorin den Produktionsstandort zeigen zu dürfen und dabei den wichtigen Dialog zur Zukunft des Pharmastandorts Deutschland weiter aufzunehmen.
„Die Klosterfrau Berlin GmbH ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Teil des Pharmastandorts Berlin und zeigt eindrucksvoll, wie gewachsene Tradition den Weg für eine zukunftsweisende pharmazeutische Produktion ebnen kann. Die Investitionen in moderne Produktionsanlagen und nachhaltige Technologien sind ein starkes Bekenntnis zum Innovations- und Industriestandort Berlin. Damit setzt das Unternehmen wichtige Impulse für die industrielle Wertschöpfung und Beschäftigung in unserer Stadt“, so Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
Der Klosterfrau Group Award
Auf Initiative von Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Dietrich Reinhardt wird seit 2001 jährlich der „International Klosterfrau Group Award for Research of Airway Diseases in Childhood” verliehen. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die durch ihre Forschungsergebnisse einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung, Diagnostik und Therapie von kindlichem Asthma bronchiale geleistet haben.